Ausstellungen zu Migration und Integration

 

Hier finden Sie einen Überblick über Ausstellungen zu Migrationsgeschichten und Integrationsprozessen in Vorarlberg, Österreich und weltweit. Darunter sind laufende Ausstellungen (z.B. in Museen), virtuelle Ausstellungen und Ausstellungen, die bestellt werden können.


Ausstellungen zu Migration und Integration in Vorarlberg

 

"Vielfaltenarchiv – Dokumentationsstelle zur Migrationsgeschichte Vorarlbergs"

Das „Vielfaltenarchiv – Dokumentationsstelle zur Migrationsgeschichte Vorarlbergs“ dokumentiert, erforscht und vermittelt die Migrationsgeschichte Österreichs, insbesondere Vorarlbergs, mit einem besonderen Fokus auf die Arbeitsmigration seit der Industrialisierung. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Kommunalarchiven, Bildungsinstitutionen und Kultureinrichtungen. Gesammelt werden persönliche Geschichten (in Form von Interviews), Dokumente, Fotos und Objekte.
Weitere Informationen: http://www.vielfaltenarchiv.at/  

 

"Menschenspuren"

„Menschenspuren“ ist ein migrationsgeschichtlicher Spaziergang in der Stadt Dornbirn. Ein App und ein Booklet machen 18 Orte zur Migrationsgeschichte Dornbirns durch Geschichten, Informationen und Fotos lebendig. Das Projekt wurde zum Anlass des 50-Jahre-Jubiläums des Anwerbeabkommens zwischen Österreich und der Türkei umgesetzt und legt daher den Schwerpunkt auf die Zuwanderung aus der Türkei.
Zum „Online-Spaziergang“ in Deutsch, Türkisch und Englisch: http://www.stadtarchiv.dornbirn.at/menschenspuren/

 

"Migrationen in der Geschichte Lustenaus"

Im Jahr 2011 war in Lustenau die Ausstellung „Migrationen in der Geschichte Lustenaus“ zu sehen, die von zahlreichen Vorträgen begleitet wurde.
Einen kurzen Überblick über die Ausstellung bietet der Text von Markus Barnay, der in der rechten Spalte zum Download zur Verfügung steht. Den Ausstellungkatalog und eine Dokumentation des Rahmenprogramms finden Sie hier: http://www.lustenau.at/de/jahresprogramm-2011-migrationen

 

"... lange Zeit in Österreich. 40 Jahre Arbeitsmigration“

Im Jahr 2004 entstand in Zusammenarbeit von okay.zusammen leben und dem Jüdischen Museum Hohenems die Ausstellung „... lange Zeit in Österreich. 40 Jahre Arbeitsmigration“ zum Anlasse des 1964 unterzeichneten Anwerbeabkommens für Arbeitskräfte zwischen der Türkei und Österreich. Die Ausstellung dokumentierte die Geschichten von ArbeitsmigrantInnen, die seit den 1960er Jahren nach Vorarlberg gekommen sind. Der Ausstellungsfolder steht in der rechten Spalte zum Download zur Verfügung.


Ausstellungen zu Migration und Integration in Österreich

 

“Unter fremdem Himmel”

“Unter fremdem Himmel” ist eine Wanderausstellung mit einem Schwerpunkt auf der exemplarischen Darstellung von migrantischen Netzwerken, Aktivitäten und Zusammenarbeiten mit österreichischen Einrichtungen. Dies geschieht anhand biographischer Darstellungen jugoslawischer ArbeitsmigrantInnen und ihrer Nachkommen.
Informationen zu den Stationen der Wanderausstellung und der Begleitpublikation: http://www.jukus.at/unter_fremdem_himmel

 

“Migration on tour”

“Migration on tour” ist eine Wanderausstellung für Schulen. Sie beginnt mit individuellen Migrationsgeschichten und beleuchtet ausgehend davon die Entwicklung Österreichs zu einem Einwanderungsland sowie europäische und globale Wanderungsprozesse. Die Ausstellung beschäftigt sich zudem mit aktuellen Fragen in den Bereichen Asyl, Aufenthalts- und Arbeitsrecht, Einbürgerungspolitik und Integration.
Die Wanderausstellung kann von Schulen und Bildungseinrichtungen beim Demokratiezentrum ausgeborgt werden: http://www.demokratiezentrum.org/ausstellungen/migration-on-tour.html?tx_jppageteaser_pi1%5BbackId%5D=2635

 

„Avusturya! Österreich!“

„Avusturya! Österreich!“ ist eine Ausstellung, die 2014 und 2015 an verschiedenen Orten in Österreich zu sehen war. Für die Ausstellung wurden türkische und kurdische MigrantInnen der ersten Generation interviewt. Die Ausstellung zeigt Fotoportraits der Interviewten und Auszüge aus deren privaten Fotoalben. Ergänzt werden die Bilder von Sprüchen, Zitaten und Witzen der Portraitierten.
Die Ausstellung kann hier ausgeborgt werden: http://www.jukus.at/2014/4

 

„Gastarbajteri“

„Gastarbajteri“ ist eine virtuelle Ausstellung zur Geschichte von GastarbeiterInnen in Österreich. Ausgehend von elf exemplarischen Orten und Zeitpunkten erzählt die Ausstellung die Geschichte der Arbeitsmigration nach Österreich. Zu den Orten, an denen Teile dieser Geschichte geschrieben wurden, zählen die Anwerbestelle in Istanbul, die sogenannte “Gastarbeiterroute”, die Arbeitersiedlung Walddörfl in Ternitz, die Fischfabrik Warhanek oder der Islamische Friedhof in Wien.
Zur virtuellen Ausstellung: http://gastarbajteri.at/im/107105950479/107459990277.html


Ausstellungen zu Migration und Integration weltweit

 

Hier finden Sie Links zu virtuellen Museen und Ausstellungsprojekten, die sich mit der jeweils landesspezifischen Migrationsgeschichte befassen (Quelle: http://dastandard.at, Olivera Stajic und Eva Zelechowski, 31. Juli 2010):

 

„Pier 21“

„Pier 21“ (Kanada) im kanadischen Halifax gilt als Eingangstor für EinwandererInnen, die zwischen 1928 und 1971 nach Kanada kamen. BesucherInnen des virtuellen Museumsportals erhalten hauptsächlich Informationen über die Einwanderungsgeschichte des berühmten Hafens. Die Website enthält zudem Statistiken über die Einwanderung, Fotos und weiterführende Links.
Zur virtuellen Ausstellung: http://www.pier21.ca

 

"Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland" (DOMiD)

Die Webseite des "Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD)" enthält eine umfangreiche Linksammlung zu realen und virtuellen Ausstellungen, die der deutschen Migrationsgeschichte gewidmet sind. Besonders empfehlenswert ist die virtuelle Führung durch die Sammlung “Angekommen... Migrantengeschichten aus 40 Jahren”. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte der spanischen und portugiesischen GastarbeiterInnen, die seit den 1960er Jahren regelmäßig in Sonderzügen am Bahnhof in Köln-Deutz ankamen. Beeindruckend ist auch die Fotoausstellung “Geteilte Erinnerungen“, die sich Arbeits- und Lebenswelt der ehemaligen GastarbeiterInnen in Deutschland widmet. DOMiD verleiht diese Sammlung an interessierte Institutionen.
Link zur Webseite: http://www.domid.org

 

Cité nationale de l'histoire de l'immigration

Auf der Seite des „Cité nationale de l'histoire de l'immigration“ ist umfangreiches Material zur Geschichte der französischen Ein- und Auswanderung zu finden. Besonders empfehlenswert ist der Film „Deux siècles d'histoire de l'immigration en France“. Unter “Des histoires singulières” finden sich beeindruckende, berührende und erstaunliche Biographien ein- und ausgewanderter Menschen. Die Inhalte der Seite des Cité nationale de l'histoire de l'immigration sind ausschließlich auf Französisch verfügbar.
Link zur Webseite: http://www.histoire-immigration.fr    

 

Museum Ellis Island

Die Insel Ellis Island im Hafen von New York war seit 1892 die größte Einwanderungsstelle der USA. Zum Museum Ellis Island gehört ein Online-Archiv, das eine detaillierte Ahnenforschung ermöglicht. Im Datenarchiv des virtuellen Museums kann nach Passagieren sowie nach Schiffen, die im New Yorker Hafen angelegt haben, gesucht werden. Neben historischen Hintergrundinformationen zu einzelnen Einwanderungsetappen zwischen 1790 und 2000 sind auch Fotoalben und persönliche Geschichten von MigrantInnen zu finden.
Link zur Webseite: http://www.ellisisland.org

 

Museum Victoria

Das Museum Victoria bietet eine virtuelle Reise durch die Einwanderungsgeschichte Australiens. Interessant ist vor allem jener Teil, der den einzelnen MigrantInnen-Communities in Victoria gewidmet ist. Hier kann nach Staaten, Jahreszahlen und Statistiken recherchiert werden und bewegende Fotos von Familienzusammenführungen können betrachtet werden. Im „Discovery Centre“ finden sich Bilder von Ausstellungsstücken, wie zum Beispiel Tagebüchern, Kinderspielzeug oder Familienfotos.
Link zur Webseite: http://museumvictoria.com.au/immigrationmuseum/

 

Museum „History Trust of South Australia“

Das Museum „History Trust of South Australia“ in Adelaide bietet auf seiner Homepage einen virtuellen Rundgang durch die temporären und fixen Ausstellungen zur Migrationsgeschichte im südlichen Australien. Dazu zählen die historische Sammlung zur Besiedelungen, zur Entwicklung sowie eine Holocaust-Gedenksammlung.
Link zur Webseite: http://www.history.sa.gov.au