okay. zusammen leben
Projektstelle für Zuwanderung und Integration
Färbergasse 15/304 . 6850 Dornbirn. Tel. +43 5572 398102 0 . www.okay-line.at




Beispiele aus der Praxis
Vorarlberg - "Ein Stück Heimat" – Kochrezepte und Geschichten aus aller Welt
Vorarlberg - Eine einfache Idee, das Thema Ausländer in den Unterricht zu bringen
Vorarlberg - Elternbildungsseminare für türkeistämmige Eltern in den türkischen Vereinen
Vorarlberg - Gesprächsabende von Imamen zur Glaubenspraxis der Katholiken
Vorarlberg wird mehrsprachig. Italienischkurse für Kinder aus Familien mit italienischen Wurzeln
Bezau - Computerkurs für Flüchtlinge mit Schülerinnen der Bezauer Wirtschaftssschulen.
Bludenz - "Sanat´in dil´i: Kunst als Sprache" Kulturprojekt
Bludenz - Interkulturelles Schlussfest der Volksschule St. Peter
Bregenz - Crazy Cooking: Interkultureller Kochtag für Jugendliche
Bregenz - Initiative "Eltern.Schule" der Hauptschulen und Elternvereine
Dornbirn - Türkischer Chor am Spielboden
Dornbirn - Türkischkurs für Mitarbeiter des Krankenhauses
Feldkirch – Aufbau einer "Lern- und Arbeitsbibliothek mit Schwerpunkt Interkulturalität" an der Volksschule Gisingen-Oberau.
Götzis - Laufend und kostenlos: Deutsch-Praxis im Sprachencafé der VHSGötzis
Hittisau - Frauenmuseum: Das Kopftuch – Ein Stückchen Stoff in Geschichte und Gegenwart
Hohenems - Mediathek in der Spinnerei: Deutsch lernen für Asylwerber
Rankweil - Kind sein in Rankweil
Rankweil - Theaterprojekt in der Schule: At the Zoo / Hayvanat Bahcesinde / Im Zoo
Schruns - Kunstprojekt mit AsylwerberInnen von Maria Rast
Wolfurt - Deutschförderung für Kinder nichtdeutscher Muttersprache an der Hauptschule
Innsbruck - Wir kommen in die Schule ...
Österreich - Kochbuch für Diabetiker in türkischer und deutscher Sprache
Wien - Bilderbuch des St. Anna Kinderspitals in Kroatisch, Türkisch und Serbisch
Wien - Initiative "Wirtschaft und Integration"
Wien – Elternarbeit für Bildung / Interface Wien
Region Alpenrhein, Bodensee - Ausbildungsmodul für Lehrlinge/Interkulturelle Vielfalt in den Verwaltungen
Schweiz - Café Secondas: Treffpunkt für junge Frauen mit ausländischen Wurzeln
Schweiz - menschenland.ch
Schweiz - Teamplay: Weiterbildungs-Projekt für Fußballtrainer
Deutschland - "Du kommst hier nicht rein!" - Ausgrenzung und Integration auf der Spur


Schweiz - Café Secondas: Treffpunkt für junge Frauen mit ausländischen Wurzeln

Von 2005 und bis 2007 bat das Gleichstellungsbüro Basel junge Frauen mit ausländischen Wurzeln zum monatlich stattfindenden Café Secondas. Dabei ging es nicht nur ums Kaffeetrinken. Im Mittelpunkt der Treffen stand vielmehr der Austausch über verschiedene Themen, die uns Secondas gemeinsam betreffen. Aus diesen Gesprächen entstanden sowohl wertvolle Vernetzung und neue Freundschaften als auch zukunftsweisende, innovative Ideen und vor allem der Wunsch selber aktiv zu werden. Deshalb werden wir, eine Gruppe von engagierten jungen Frauen mit Migrationshintergrund, das Café Secondas nun in Eigenregie und neuer Form weiterführen.

Als Nachfolgeprojekt haben wir deshalb die Interessensgemeinschaft Café Secondas Basel ins Leben gerufen. Mit Unterstützung des Gleichstellungsbüros Basel-Stadt arbeiten wir nun daran eine Informations- und Vernetzungsplattform einzurichten und ein Dach für Projekte von und für Secondas zu schaffen. Mit dieser Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit wollen wir unserer Forderung nach Chancengleichheit und Partizipation Nachdruck verleihen. Die vielfältigen Fachkompetenzen und kosmopolitischen Horizonte von Secondas sind ein wertvolles Potential, das mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung in unserer Stadt verdient. In der öffentlichen Wahrnehmung dominieren jedoch immer noch defizitorientierte Bilder von Migrantinnen der ersten und auch der zweiten Generation. Deshalb stellen wir die bestehenden Kompetenzen junger Secondas ins Zentrum, machen sie sichtbar und ihr Fachwisssen z.B. in Form eines Expertinnenpools (für Medien, Podiumsdiskussionen, Kultur-, Integrations- und Bildungsprojekte, etc.) zugänglich.

Mit Aktivitäten zur Vernetzung, Informationsprojekten und Workshopangeboten möchten wir Secondas darin unterstützen, ihr volles Potential zu entfalten und somit auch als erfolgreiche Vorbilder und Mentorinnen für jüngere Secondas zu wirken.

Zentral ist dabei für uns der Grundsatz des Empowerment. Markenzeichen unseres Projektes ist deshalb seine partizipative Form. Das heisst, dass wir selbst bestimmen was für Projekte wir auf die Beine stellen, was wir brauchen, welche Angebote wir in Anspruch nehmen oder anbieten und mit welchen Themen wir uns beschäftigen.

Information: www.cafesecondas.ch

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Sas, 02.03.2010