Gründungsgeschichte der islamischen Religion
Elisabeth Dörler, 2003.
Um 570 u. Z.: Mohammed wird in Mekka
(heute Saudi Arabien) geboren. Sein Vater starb vor seiner Geburt, die
Mutter als er sechs Jahre alt war. Er wuchs bei seinem Onkel, einem
Kaufmann, auf.
Ab 610 u. Z.: Offenbarung des Koran durch
Mohammed und damit Beginn der Verkündigung. Der Koran wurde zum
Heiligen Buch des Islam. In der Folge kam es zu Problemen mit den
Mekkanern, da er die Kaba, ein altes Wallfahrtszentrum der
vorislamischen Religion in Mekka und heute wichtigster Wallfahrtsort
des Islam, vom Götzendienst befreien wollte.
622 u. Z.:
Flucht nach Medina (arab. hidschra); mit diesem Ereignis beginnt die
islamische Zeitrechnung; Anfänge des Freitagsgebets.
625 u. Z.: Festschreibung des Fastenmonats Ramadan (türk. ramazan) und der Armensteuer Zakat (türk. zekat).
630 u. Z.: Eroberung Mekkas durch Mohammed und seine Anhänger.
632 u. Z.: Abschiedswallfahrt mit Festlegung der Wallfahrtsordnung.
8. Juni 632 u. Z.: Tod Mohammeds; in der Folge breitete sich der Islam rasch über die arabische Halbinsel aus.
(u. Z. = unsere Zeitrechnung)