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Recht: Gesetzessammlung Fremdenrecht, 2006
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Sprache: Das Langenscheidt Grundschulwörterbuch Deutsch
Lyrik: "Heim.at" – Gedichte von türkischen ImmigrantInnen
Literatur: "andernWOrts"


Lyrik: "Heim.at" – Gedichte von türkischen ImmigrantInnen

"Gedichte schreiben ist in der Türkei fast ein Volkssport", sagt der Herausgeber Gerald Kurdoglu Nitsche vom Eye Literaturverlag. Auch Auswanderer haben ihre Liebe zur Volksdichtung und neuen Formen der Lyrik nicht aufgegeben. Nitsche, der acht Jahre am St.-Georg-Kolleg in Istanbul unterrichtete, versammelt Texte in sechs Sprachen in diesem dritten Band der Reihe "Neue österreichische Lyrik".

Vor 40 Jahren warb Österreich die ersten Gastarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei an. Geglückte und missglückte Integration sind bis heute ein Thema geblieben. "Ist er fremd in der Heimat oder in der Fremde, er weiß es nicht. Ein Gast ist er überall", heißt es etwa im Gedicht "Gastarbeiter" des türkischen Politikers Bülent Ecevit.

Oft reicht schon ein Satz, um den Leser auf Gedankenreisen zu schicken. "Wird es schwer sein in der Heimat meines Sohnes zu sterben", schreibt hier Kundeyt Surdum, der seit 1971 in Vorarlberg lebt. Die Gedichte der 35 Autorinnen und Autoren umkreisen neben dem Heimatthema auch die zwei großen Bereiche Liebe und Leben. Die Texte überraschen, machen neugierig und werden für eine schöne Zeit zum Begleiter.

"heim.at"

Hg. Gerald Kurdoglu Nitsche/Yeliz Dagdevir. "heim.at". Edition Eye 2004, 143 Seiten, 19 €

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Sas, 02.03.2010
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