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Wohnen, Verkehr Soziales Netz, Gesundheit Deutschkurse, Schule, Kinderbetreuung Beratungsangebote in türkischer Sprache – Türkisch-deutsches Info-Blatt "Zwischen den Welten" Beratungsangebote in Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
Wohnen, Verkehr
Wohnen Meldepflicht In Österreich gilt Meldepflicht. Wer nach Österreich zieht, innerhalb Österreichs übersiedelt oder seinen Hauptwohnsitz ändert, muss sich im Zeitraum von drei Tagen beim Meldeamt der Gemeinde, in die man zieht, anmelden. Das Meldeamt befindet sich meist im Gemeindeamt oder Rathaus. Hier meldet man sich auch ab, wenn man wegzieht. Für die Anmeldung ist ein Meldezettel erforderlich, der vom Vermieter unterschrieben werden muss. Den Meldezettel erhält man auf dem Meldeamt. Man findet ihn auch als Download auf der Internet-Site des Gemeindeamtes. Weiters wird für die Anmeldung der Reisepass, manchmal auch die Geburtsurkunde und der Staatsbürgerschaftsnachweis benötigt. Wohnungssuche In Vorarlberg werden Miet- und Eigentumswohnungen in den lokalen Tageszeitungen ("Vorarlberger Nachrichten", "Neue Vorarlberger Tageszeitungen"), im lokalen "Gemeindeblatt" und in den kostenlosen Wochenzeitungen ("Wann und Wo", "Das Kleine Blatt") inseriert. Weiters vermitteln Immobilienbüros Wohnungen. Meistens werden Wohnungen unmöbliert vermietet. Üblich ist, dass eine Kaution hinterlegt werden muss (derzeit in der Höhe von zwei bis drei Monatsmieten). Sie wird beim Ausziehen zurückerstattet, wenn die Wohnung keine Schäden aufweist. Der Mietpreis setzt sich aus dem Mietzins und Betriebskosten zusammen. Heizung und Strom sind meist vom Vermieter gesondert zu bezahlen. In Vorarlberg können auch ausländische StaatsbürgerInnen unter bestimmten Voraussetzungen einen finanziellen Mietzuschuss bekommen. Sozialwohnungen werden von den Gemeinden nach sozialen Kriterien zugeteilt. Auch hier haben ausländische StaatsbürgerInnen Zugang, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Diesbezügliche Informationen erteilt das Wohnungsamt im Gemeindeamt oder Rathaus. Wohnungsangebote: www.immobilien.vol.at/immob.asp . Informationen zum Mietzuschuss der Vorarlberger Landesregierung: Vorarlberger Landesregierung Abteilung Wohnbauförderung Römerstraße 15 6901 Bregenz Tel. +43-5574-511-8080 www.vorarlberg.at/vorarlberg/bauen_wohnen . Beratung für MieterInnen Vorarlberger Mietervereinigung Römerstraße 12/III 6900 Bregenz Tel. +43-5574-42484 Österreichischer Mieter-, Siedler- und Wohnungseigentümerbund Römerstraße 12 6900 Bregenz Tel. +43-5574-442071 Rundfunkgebühr Wer ein Radio und/oder einen Fernseher hat, ist verpflichtet, die österreichische Rundfunkgebühr zu bezahlen. Die Kombi-Gebühr für Radio und Fernsehen zusammen beträgt derzeit Euro 16,03 pro Monat. Anmeldeformulare erhält man bei allen Postämtern und Trafiken. Bei geringem Haushaltseinkommen ist eine Gebührenbefreiung möglich. Information: www.orf-gis.at . Mülltrennung In Österreich wird auf Umweltschutz und Mülltrennung großen Wert gelegt. In Vorarlberg variiert das System der Mülltrennung von Gemeinde zu Gemeinde zwar etwas; dahinter steht aber dasselbe Prinzip. Glas, Papier, Metall und Kunststoffe (Plastikverpackungen etc.) müssen extra gesammelt und in dafür vorgesehenen Containern entsorgt werden. In jeder Gemeinde gibt es mehrere Standorte mit diesen Containern. In manchen Gemeinden müssen Kunststoffe in gelben Säcken entsorgt werden, die von der Gemeinde ausgegeben werden. Für den restlichen Müll, der nicht in den Containern entsorgt wird, und für Biomüll müssen die Müllsäcke auf dem Gemeindeamt besorgt werden. Der Müll in diesen Säcken wird von der Müllabfuhr mitgenommen. Für Batterien, Medikamente und Öl gibt es in verschiedenen Geschäften oder an bestimmten Standorten Sammelorte. Genaueres kann man auf jedem Gemeindeamt in Erfahrung bringen. Auch die Vermieter können darüber informieren. Verkehr Auto und Führerschein Führerscheine aus EU-Ländern sind in Österreich unbeschränkt gültig. Führerscheine, die in anderen Ländern gemacht wurden, sind für sechs Monate gültig. Innerhalb dieser sechs Monate kann die Ausstellung eines österreichischen Führerscheins für alle Klassen beantragt werden, wenn der Führerschein in einem der folgenden Länder ausgestellt wurde: Andorra, Guernsey, Insel Man, Japan, Jersey, Malta, Monaco, San Marino, Schweiz, Ungarn. Österreichische Führerscheine der Klasse B (PKW und kleinere Motorräder) erhalten InhaberInnen von Lizenzen folgender Länder durch Beantragung innerhalb von sechs Monaten: Israel, Kanada, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Republik Südafrika, Republik Südkorea (Führerscheine ab 1.1.1997) und USA. Umschreiben lässt man sich den Führerschein auf der zuständigen Bezirkshauptmannschaft (Kraftfahrzeug-Abteilung). Zuständig ist die Bezirkshauptmannschaft des Bezirkes, in dem man wohnt. InhaberInnen von Führerscheinen aus anderen Ländern müssen eine praktische Fahrprüfung ablegen. In Österreich dürfen Autos nur mit einem gültigen "Pickerl", das sie als für den Verkehr zugelassen auszeichnet, gefahren werden. Autos müssen eine KFZ-Versicherung haben. Straßennetz und öffentlicher Verkehr Generell ist das Straßennetz in Vorarlberg hervorragend ausgebaut. Von der deutschen Grenze bei Hörbranz führt die Autobahn A 14 bis Bludenz, wo sie in die Schnellstraße S 16 mündet. Der Arlbergtunnel verbindet Vorarlberg mit Tirol. Auch der öffentliche Verkehr ist gut ausgebaut: Neben den Eisenbahnstrecken von Bregenz nach Lindau (Deutschland), St. Margrethen (Schweiz) und – die Städte Bregenz, Feldkirch und Bludenz verbindend – nach Tirol gibt es eine Privatbahn von Bludenz nach Schruns und zahlreiche Busverbindungen. Der Nachteil der gut aufeinander abgestimmten und mit einheitlichen Tickets benutzbaren öffentlichen Verkehrsmittel: Man braucht manchmal viel Zeit, um einen der vielen Orte im stark zersiedelten Rheintal zu erreichen, der nicht direkt an der Bahnlinie liegt. Auch kann man sich nach 22 Uhr nur noch in bestimmten Gegenden "öffentlich" bewegen – dort, wo es Nachtbusse, Sammeltaxis oder Ruftaxis gibt. Das gilt auch für die Städte, wo die Stadtbusse nachts ihren Betrieb einstellen. Taxis stehen an den meisten Bahnhöfen oder werden per Telefon gerufen: in Dornbirn und Feldkirch beispielsweise mit der Nummer 1718, in Bregenz z.B. unter 65000; weitere Taxiunternehmen findet man im Elektronischen Telefonbuch www.etb.at . Fahrrad Eine äußerst beliebte Alternative zu Auto, Zug und Bus ist das Fahrrad: Man findet fast im ganzen Land bestens ausgebaute – und oft extra angelegte – Fahrradwege, die im Normalfall auch gut beschildert sind.
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