Beschwerdemöglichkeit bei diskriminierenden Zeitungsartikeln beim Österreichischen Presserat

Alle Personen, die sich durch die Berichterstattung in einem Printmedien bzw. dessen zuzuordnender Online-Ausgabe beschwert fühlen und einen Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse vermuten, können sich an den Presserat wenden.

Die Eingabe hat schriftlich (auf dem Postweg, via Fax oder E-Mail) zu erfolgen und eine kurze Sachverhaltsdarstellung sowie die Kopie des/der inkriminierten Artikel/s zu enthalten. Die Beschwerde kann entweder an die Geschäftsstelle des Österreichischen Presserates oder an einen der Ombudsleute gerichtet werden.

Im Dezember 2011 hatte der Österreichische Presserat entschieden, dass der Artikel "Zwei Banden im brutalen Drogenkrieg" vom 4. Oktober 2012 gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse verstoßen, da darin Pauschalverdächtigungen von Ausländern enthalten sind und offenbar ungenau recherchiert wurde.

Information:
Verein zur Selbstkontrolle der österreichischen Presse - Österreichischer Presserat
Franz-Josefs-Kai 27
1010 Wien
Tel.: +43 1 2369984 - 11
Fax: +43 1 2369984 - 99
E-Mail: info@presserat.at

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