Fachliteratur (International)

In der nachfolgenden Literaturliste finden Sie ausgewählte Fachliteratur im internationalen Kontext:


Flucht und Asyl

Brenzel, Hanna et al. (2019): Flüchtlingsmonitoring: Endbericht, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg.
Die BAMF-IAB-SOEP-Studie befragt Menschen, die zwischen 2013 und 2016 als Fluchtsuchende nach Deutschland zugewandert sind. Neben soziodemographischen Merkmalen werden Fluchtmotive, Informationen zu Bildung und Beschäftigung (vor der Zuwanderung und seit Aufenthaltsbeginn in Deutschland), sozialen Kontakten, Einstellungen und Werthaltungen erhoben. Durch die wiederholte Befragung derselben Personen ist es möglich, Integrationsverläufe zu beobachten (bspw. im Bereich des Deutscherwerbs und der Arbeitsmarktintegration). Die Ergebnisse der zweiten Befragungswelle sind in diesem Bericht beschrieben.
Verfügbar unter: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/Forschungsberichte/fb528-fluechtlingsmonitoring-endbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=1 

 

Brücker, H., Rother, N., Schupp, J. (Hg.) (2016): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Überblick und erste Ergebnisse. Forschungsbericht 29, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Im Rahmen der IAB-BAMF-SOEP-Befragung werden Personen, die in den Jahren nach 2013 als Schutzsuchende nach Deutschland gekommen sind, wiederholt zu unterschiedlichen Themen befragt. Dadurch ist es möglich, den Verlauf ihrer Integrationsprozesse zu beobachten. Der Bericht präsentiert Befragungsergebnissen aus dem Jahr 2016.
Verfügbar unter: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb29-iab-bamf-soep-befragung-gefluechtete.html

 

Manahl, Caroline (2017): Was wissen wir wissenschaftlich fundiert über den Prozess der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen? Eine Übersicht über aktuelle österreichische und internationale Studienergebnisse, Hg. von okay.zusammen leben, Stand: Dezember 2017.
Es handelt sich um ein Monitoring von Forschungsergebnissen zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen, das von der Projektstelle „okay.zusammen leben“ laufend ergänzt wird. Zusammen gefasst werden Studien, die den Verlauf der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Österreich und anderen europäischen Staaten in der Vergangenheit beschreiben sowie erste Erkenntnisse zu den kürzlich zugewanderten Flüchtlingen.
Verfügbar unter: http://www.okay-line.at/file/656/forschungsergebnisse-am-int-von-fluchtlingen-22122017-caroline-manahl.pdf


Gestaltung von Integration auf kommunaler Ebene

Bertelsmann Stiftung, Bundesministerium des Inneren (Hg.) (2005): Erfolgreiche Integration ist kein Zufall. Strategien kommunaler Integrationspolitik, Verlag Bertelsmann Stiftung.
Das Handbuch beschreibt Handlungsfelder kommunaler Integrationsarbeit, gibt gut aufbereitete Beispiele aus der Praxis und fasst die Ergebnisse in zehn Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche kommunale Integrationspolitik zusammen.


Identität, Werthaltungen, Religion

Becher, Inna, El-Menouar, Yasemin (2014): Geschlechterrollen bei Deutschen und Zuwanderern christlicher und muslimischer Religionszugehörigkeit, Forschungsbericht 21,
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

In der Studie werden Einstellungen zu Geschlechterrollen und gelebte Geschlechterrollen von ZuwanderInnen christlichen und muslimischen Glaubens in Deutschland untersucht. Dabei wird u. a. auf Veränderungen im Generationenverlauf eingegangen. Empfehlenswert ist auch die einleitende Klärung von Begrifflichkeiten und Konzepten.
Verfügbar unter: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb21-geschlechterrollen.pdf?__blob=publicationFile

 

Fleischmann, Fenella, Lackner, Theresa (2017): Geschlechterrollenwerte in der zweiten Einwanderergeneration in Europa. Ergebnisse der internationalen TIES-Studie.
Der Bericht stellt die Ergebnisse der TIES-Studie zu Geschlechterrollen in Belgien dar und gibt einen Überblick über die Ergebnisse weiterer Studien zum Thema Geschlechterrollen im europäischen Raum.
Verfügbar unter: http://www.okay-line.at/file/656/fleischmann-lackner-geschlechterrollenwerte.pdf

 

Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung (2017): Muslime in Europa. Integriert, aber nicht akzeptiert?
Untersucht wird die Integration von Muslimen und Musliminnen in Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien in verschieden Bereichen (Bildung, Beschäftigung, soziale Kontakte, Identifikation mit dem jeweiligen Land) und welche Faktoren – wie beispielsweise Religiosität, Geschlecht, Länderkontext – sich auf die Integration auswirken.
Studie (Halm, Dirk, Sauer, Martina) und Länderprofile (El-Menouar, Yasemine) verfügbar unter: http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2017/august/integration-von-muslimen-in-deutschland-macht-fortschritte/


Integrationsprozesse der zweiten Generation in Europa (Forschungsprojekt "TIES")

Crul, Maurice, Schneider, Jens, Lelie, Frans (Hg.) (2012): The European Second Generation Compared. Does the Integration Context Matter?, Amsterdam University Press, ISBN 978 90 8964 443 5.
Die Publikation untersucht die Integration der zweiten Generation in acht europäischen Ländern, die sich am Forschungsprojekt “TIES” beteiligt haben, aus einer vergleichenden Perspektive. Das  Augenmerk liegt dabei auf der Frage, wie Länderkontexte – also gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen – auf den Verlauf von Integrationsprozessen einwirken.

 

Crul, Maurice, Heering, Liesbeth (Hg.) (2008): The Position of the Turkish and Moroccan Second Generation in Amsterdam and Rotterdam. The TIES study in the Netherlands, Amsterdam University Press, ISBN 978 90 8964 061 1.
Die Publikation präsentiert die zentralen Ergebnisse der TIES-Befragung in den Städten Amsterdam und Rotterdam.

 

Sürig, Inken, Wilmes, Maren (2011): Die Integration der zweiten Generation in Deutschland. Ergebnisse der TIES-Studie zur türkischen und jugoslawischen Einwanderung, IMIS-Beiträge, Heft 39, ISSN 0949-4723.
Die Publikation präsentiert die zentralen Ergebnisse der TIES-Befragung in den Städten Berlin und Frankfurt.