Selbstorganisationen von Zugewanderten – generell und mit Fokus auf Vorarlberg

Im Rahmen des „Community Dialog und Forum“-Projekts des österreichischen UNHCR hat "okay.zusammen leben" Ende des Jahres 2019 Vereine und Initaitven erhoben, die maßgeblich von Geflüchteten getragen werden, die in den letzten Jahren nach Vorarlberg gekommen sind. Zum Teil haben die Menschen schon Vereine gegründet; manches ist noch im Initiativen-Stadium. Die Entwicklung zeigt jedoch, dass die Eingliederungs- und Etablierungsprozesse von Geflüchteten in Vorarlberg fortschreiten und dabei neue Bedürfnisse in den Menschen erwachsen, die sie sozial aktiv werden lassen.

Die Themen, denen sich die Vereine und Initiativen der in den letzten Jahren nach Vorarlberg Geflüchteten annehmen, sind „klassisch“ für Migrantenvereine bzw. -selbstorganisationen: Kulturpflege (Sprache, Religion ...), soziale Unterstützung für die Situation im neuen Land sowie Sport, nicht zuletzt als Mittel für die Pflege sozialer Verbindungen mit Menschen gleicher Herkunft bzw. einem gemeinsamen Schicksal. Diese neuen Initiativen und Vereine reihen sich damit in eine lange Tradition von Selbstorganisationen von Zugewanderten in Vorarlberg ein.

Die Ergebnisse dieser Erhebung haben wir in einem inhaltlichen Newsletter publiziert. Um diese Entwicklungen zu kontextualisieren, enthält dieser Newsletter auch eine Beschreibung der langen Geschichte von Selbstorganisationen von Zugewanderten in Vorarlberg sowie den Versuch einer integrationspolitischen Einordnung und einer Bewertung der Situation in Vorarlberg.

Der Newsletter steht in der rechten Spalte zum Download zur Verfügung.

 

Zudem finden Sie im Downloadbereich die Ergebnisse der ersten Erhebung von sog. migrantischen Selbstorganisationen, die "okay.zusammen leben" im Jahr 2003 durchgeführt hat.