Der stress- und traumasensible Ansatz von "medica mondiale" in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Vortrag und Austausch mit Julia Ha

eine Veranstaltung der Reihe "in Arbeit!" von okay.zusammen leben


Montag, 9. März 2020, 16:00 bis 18:30 Uhr
VHS Götzis, Saal 101
Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis

 

Gibt es Möglichkeiten, eine Beratung, einen Deutschkurs, einen Workshop oder beispielsweise ein Begegnungscafé so zu gestalten, dass geflüchtete Menschen mit belastenden Erfahrungen gut unterstützt werden? Julia Ha stellt uns dafür den „stress- und traumasensiblen Ansatz“ von „medica mondiale“ vor. Dabei handelt es sich um ein Modell, das in unterschiedlichen Situationen der Beratung und Begleitung dazu beitragen kann, Menschen, die belastende oder gar traumatische Erfahrungen gemacht haben, zu stabilisieren und zu stärken. Das Modell zeigt damit verschiedensten AkteurInnen auch außerhalb des professionellen psychologisch-psychiatrischen Bereichs neue Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Geflüchteten auf.

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme am Vortrag und dem anschließenden Austausch!

 

Zur Referentin:

Julia Ha ist promovierte Sozialpsychologin, Mediatorin und Dozentin für Transkulturalität und Diversity Management im Gesundheits- und Bildungswesen. Ihr Schwerpunkt liegt in der Empowerment- und ressourcenorientierten Arbeit mit geflüchteten und migrierten Frauen und Mädchen in der Mehrheitsgesellschaft. Julia Ha leitete die Fachstelle Gender in einem Frauen- und Mädchenzentrum und ist langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Zuvor war sie an der PH Vorarlberg und bei der Caritas Vorarlberg beschäftigt. Seit 2015 ist sie freiberufliche Referentin für „stress- und traumasensible“ Arbeit im Auftrag von medica mondiale.


Zu medica mondiale:

medica mondiale ist eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Bei der Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten wurden Methoden für einen stress- und traumasensiblen Umgang mit Frauen und Mädchen entwickelt, die nun auch in Deutschland in der Arbeit mit Geflüchteten eingesetzt werden. www.medicamondiale.org

 

Zur Veranstaltungsreihe:

„in Arbeit!“ ist eine neue Reihe von okay.zusammen leben. Die Projektstelle versteht sich seit Anbeginn als Motor und Kurator für eine lernende Region in Sachen Zuwanderung, Integration und Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft. „in Arbeit!“ will aktuelle Themen, Modelle oder Methoden aufgreifen und damit Impulse für das Feld der AkteurInnen liefern.


Anmeldung bei:

Fr. Nalan Kulil unter: nalan.kulil@okay-line.at