2006: Vernetzungstreffen 2. Generation – Gespräch mit Andras Biro im Rahmen von "Projekte der Hoffnung"

6. Dezember 2006
Salomon Sulzer-Saal/ehemalige Synagoge Hohenems
(25 TeilnehmerInnen)

Die Veranstaltungsreihe "Projekte der Hoffnung" brachte im November und Dezember 2006 den Begründer des Alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexkell, und 3 Nobelpreisträger für eine Reihe von Gesprächen und öffentlichen Veranstaltungen nach Vorarlberg. Ein Format der Veranstaltungsreihe war die Einladung der Preisträger zu Gesprächsrunden in Vorarlberger Institutionen.

"okay. zusammen leben" organisierte eine Gesprächsrunde für VertreterInnen der 2. Generation von Migranten und Migrantinnen in Vorarlberg mit Andras Biro aus Budapest. Andras Biro war viele Jahre in der UNO tätig und gründete 1990 die "Hungarian Foundation for Self Reliance", die den Demokratisierungsprozess in Ungarn und den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen befördern will und sich u. a. für die Rechte von Minderheiten und den Kampf gegen Verarmung – speziell der ungarischen Roma – einsetzte.

Die Gesprächsrunde hatte auch zum Ziel, einen ersten Vernetzungsanlass für VertreterInnen der 2. Generation von MigrantInnen in Vorarlberg zu schaffen. "okay. zusammen leben" wurde immer wieder auf ein diesbezüglich bestehendes Bedürfnis aufmerksam gemacht. Ob daraus eine längerfristige Vernetzung dieser Gruppe entstehen kann, obliegt dem Interesse der Menschen, die sich dafür engagieren möchten. "okay. zusammen leben" wird im Jahr 2007 Rahmenbedingungen für eine Meinungsbildung in der Frage schaffen.

www.projekte-der-hoffnung.at