okay-Studien


2019

Vorarlbergs Moscheegemeinden. Die Organisationen und ihre Entwicklung

Die Studie „Vorarlbergs Moscheegemeinden. Die Organisationen und ihre Entwicklung“ wurde im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung erstellt. Der umfassende und über 200 Seiten starke Forschungsbericht beschreibt die Landschaft der Vorarlberger Moscheegemeinden und soll eine wichtige Informationsgrundlage für die gemeinsame Gestaltung der Integration der islamischen Organisationen in die Vorarlberger Gesellschaft sein. Die Studie beschreibt die Moscheegemeinden einerseits als lokale Organisationen, die vernetzt sind mit der Vorarlberger Gesellschaft und unter hohem ehrenamtlichen Engagement den Vorarlberger Musliminnen und Muslimen eine Infrastruktur für deren religiöse Bedürfnisse bietet. Und sie beschreibt die Geschichte und religionspolitische Ausrichtung der überregionalen Organisationen (islamische Verbände) mit Wurzeln in den Herkunftsländern der Vorarlberger Musliminnen und Muslime, in welche die Moscheegemeinden eingebunden sind. Den inhaltlichen Kern der Studie bilden Beschreibungen der 37 islamischen Gebetshäuser, die im Herbst 2018 in Vorarlberg bekannt waren. Weiters enthalten sind u.a. Informationen zur Demographie der muslimischen Bevölkerung Vorarlbergs und erste Empfehlungen, die sich an Poltiik, die Mehrheitsgesellschaft und die befragten Moscheegemeinden richten.

Details zur Studie und Download: https://www.okay-line.at/Wissen/religioese-vielfalt-in-vorarlberg/vorarlbergs-moscheegemeinden.html


2017

„... und sie bewegt sich doch.“ Fortschritte in der strukturellen Integration von Zugewanderten in Vorarlberg

Im Jahr 2017 wurde August Gächter von „okay.zusammen leben“ damit beauftragt, die Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung in Hinblick auf die Verläufe der Integrationsprozesse von Zugewanderten der sogenannten Gastarbeiter-Migration und ihrer Nachkommen in Vorarlberg zu analysieren. Die Arbeitskräfteerhebung fokussiert auf die Bildung und die Beschäftigung der Bevölkerung und damit auf zwei Bereiche, die in allen gängigen Modellen zur Erklärung und Beschreibung von Integrationsprozessen von Individuen und Gruppen als Schlüsselbereiche einer erfolgreichen Integration gesehen werden. Ein besonderer Fokus von Gächters Analyse lag auf den Bildungswegen von Jugendlichen der zweiten Generation. Aus dieser Analyse ist ein Forschungsbericht von August Gächter entstanden, sowie eine kompakte Aufbereitung zentraler Ergebnisse von „okay.zusammen leben“.

Download der Publikation von „okay.zusammen leben“:
http://www.okay-line.at/file/656/und-sie-bewegt-sich-doch-kurzbericht.pdf


2008 – 2018

TIES-Vorarlberg („The Integration of the European Second-Generation“)

TIES steht für „The Integration of the European Second-Generation“ und war ein internationales Forschungsprojekt zur Integration der Zweiten Generation von Zuwanderern, das in Vorarlberg (kurz: „TIES-Vorarlberg“) im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung von der Projektstelle „okay.zusammen leben“ durchgeführt wurde. Die Datenerhebung von TIES-Vorarlberg fand 2008 statt. Die Ergebnisse dieser Erhebung wurden in den Folgejahren publiziert.

TIES–Vorarlberg lieferte erstmals umfangreiche Daten und Fakten zur Integration der zweiten Generation mit Bezug zum ehemaligen Jugoslawien und zur Türkei in Vorarlberg. Da die TIES-Befragung auch in anderen Ländern umgesetzt wurde, war es zudem möglich, die Ergebnisse von Vorarlberg mit den Ergebnissen anderer Städte bzw. Länder zu vergleichen.

Dieses Forschungsdesign ermöglichte es somit, Faktoren zu identifizieren, die Integrationsprozesse begünstigen bzw. hemmen – beispielsweise Einflussfaktoren auf Länderebene wie das Bildungssystem oder Einflussfaktoren auf individueller Ebene wie das kulturelle und soziale Kapital der Zugewanderten und ihrer Nachkommen.

Die TIES-Studie war bzw. ist somit ein wichtiger Beitrag zum Verständnis von Integrationsprozessen und zu einer qualitätsvollen Debatte und effektiveren Gestaltung dieser Prozesse.

 

Die Befragungsergebnisse aus Vorarlberg wurden in sechs Papieren veröffentlicht:
 

 

Detaillierte Informationen und zusätzliche Veröffentlichungen zum Projekt:

  • Aus den Ergebnissen abgeleitete Handlungsempfehlungen finden Sie hier.
  • Eine Dokumentation der Veranstaltungen, in deren Rahmen die Ergebnisse von TIES-Vorarlberg präsentiert wurden, die Wirkungsanalyse dieser Veranstaltungen sowie ausgewählte Präsentationen und Medienberichte finden Sie hier.

2007

2 get here. Interkulturelle Jugendarbeit in Vorarlberg

Das Buch "2 get here" präsentiert 22 ausgewählte Beispiele aus der Interkulturellen Jugendarbeit Vorarlbergs. Die Themen der Projekte und Beiträge sind:

  • Wurzelkulturen: Identität und Geschichte
  • Geschlechterkulturen: Mädchen- und Bubenarbeit
  • Begegnungskulturen
  • Jugend- und Sportkulturen
  • Arbeits- und Bildungskultur

 

Die Projektbeschreibungen und Analysen vermitteln die zentralen Erfolgsindikatoren der Projekte in anschaulicher Weise und können somit als Leitfaden für die Konzeption, Planung und Umsetzung weiterer Projekte im Bereich der Interkulturellen Jugendarbeit und angrenzender Handlungsfelder dienen.

Die Präsentation der Projekte für das Buch wurde mit den Projektdurchführenden in den verschiedenen Institutionen und Initiativen in einem mehrstufigen Reflexionsprozess erarbeitet. Die Produktion des Buches trägt somit sowohl zur Qualitätssicherung in den beteiligten Institutionen wie auch zur Verbreitung von Beispielen einer bewährten Praxis in Vorarlberg bei. Darüber hinaus dient sie als Ausweis für die hohe Qualität der interkulturellen Jugendarbeit in Vorarlberg.

 

Literatur:

2 get here. Interkulturelle Jugendarbeit in Vorarlberg, Hg.v. koje - Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung und okay. zusammen leben / Projektstelle für Zuwanderung und Integration, Bucher Verlag, Hohenems 2007, ISBN 978-3-902525-49-9. 124 S.


2006

Integrationsarbeit in Vorarlberg

Der Bericht "Integrationsarbeit in Vorarlberg. Strukturen, Angebote und die Landschaft der Akteure" der Projektstelle "okay.zusammen leben" vom Mai 2006 informiert über den gegenwärtigen Stand der Integrationsarbeit in Vorarlberg. Er wurde im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung erarbeitet.

Der Bericht beschreibt den Wechsel von einer "Ausländerpolitik" zu einer "Integrationspolitik", der sich in den letzten Jahren - wie im gesamten deutschsprachigen Raum - auch in Vorarlberg vollzogen hat. Er beschreibt die bestehenden Integrationsangebote und -aktivitäten und nicht den Stand der strukturellen, sozialen und kulturellen Integration der in den letzten Jahrzehnten nach Vorarlberg zugewanderten Bevölkerung.

 

Inhalt:

– Zusammenfassung des Berichts
– Vorbemerkung: Integrationspolitik im Wandel
– Strukturen, Förderungen und Maßnahmen der Vorarlberger Landesregierung
– Aktuelle integrationspolitische Entwicklungen in Vorarlbergs Gemeinden und Städten
– Integrationsangebote und -aktivitäten nach Handlungsfeldern
– Resümee der integrationspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und Vorschläge für die Weiterentwicklung

 

Download:

Integrationsarbeit in Vorarlberg. Strukturen, Angebote und die Landschaft der Akteure. Bericht 2006.


2004

Eine Begräbnisstätte für Muslime und Musliminnen in Vorarlberg

Studie von Elisabeth Dörler im Auftrag von "okay.zusammen leben/Projektstelle für Zuwanderung und Integration", November 2004.

Die hier vorliegende Studie liefert die Wissensgrundlagen für die Errichtung einer Begräbnisstätte für Muslime in Vorarlberg und richtet sich an EntscheidungsträgerInnen, MultiplikatorInnen und Interessierte. Sie soll den für die Errichtung notwendigen Prozess zwischen den islamischen Gemeinschaften und den in der Frage involvierten mehrheitsgesellschaftlichen Institutionen unterstützen und zum Aufbau einer breiten gesellschaftlichen Trägerschaft für ein selbstbewusstes multi-religiöses Land beitragen.

 

Inhalt der Studie:

1 Demographische Grunddaten: Muslime und Musliminnen in Vorarlberg
2 Die religiöse Landschaft des Islam in Vorarlberg
3 Die "Initiativgruppe Islamischer Friedhof"
4 Die islamischen Bestattungsvorstellungen und ihre Praxis außerhalb islamischer Länder
5 Bisherige Bestattungspraxis der Muslime in Vorarlberg
6 Die Vorarlberger Friedhöfe
7 Staatskirchenrechtliche Grundlagen
8 Stellungnahme der römisch-katholischen Kirche
9 Modelle für islamische Friedhöfe bzw. Gräberfelder in Österreich und Deutschland
10 Reaktion der Vorarlberger Öffentlichkeit
11 Zusammenfassung der für die Errichtung einer islamischen Begräbnisstätte in Vorarlberg wichtigen Punkte

 

Download:

Eine Begräbnisstätte für Muslime und Musliminnen in Vorarlberg


2003

zuhören. Ein theaterpädagogisches Projekt mit Jugendlichen zur Frage des Zusammenlebens in einer Gesellschaft mit Differenz. Dokumentation

verfasst von Gabriele Rath und Edith Rössler, Rath & Winkler. Projekte für Museum und Bildung
Innsbruck 2003.

Das theaterpädagogische Pilotprojekt zuhören mit Jugendlichen, das von September 2002 bis Februar 2003 durchgeführt wurde, verfolgte das Ziel, das Kontaktfeld von Einheimischen und MigrantInnen aus der Sicht der beteiligten Jugendlichen in den Blick zu bekommen. Was ist los in diesem Kontaktfeld? Welche Erfahrungen wurden und werden gemacht? Welche Probleme gibt es und welche Erfolgsgeschichten finden hier statt? Welche Selbst- und Fremdbilder spielen eine Rolle? Die Jugendlichen sollten mit theatralen Mitteln unterstützt eine "Stimme" bekommen. Die sprechenden und spielenden Jugendlichen als AlltagsexpertInnen entwarfen sprachliche und darstellerische Selbstbilder, Fremdbilder, Wunschbilder, Meinungsbilder, Gruppenbilder, Gegenbilder und auch Handlungsbilder. Den Jugendlichen sei an dieser Stelle für diese wertvollen Beiträge gedankt.

Ziel der vorliegenden Dokumentation ist es, die von Jugendlichen artikulierten Bedürfnisse, Meinungen, Konfliktfelder und Lösungsansätze sowie den kollektiven Prozess der Auseinandersetzung jeweils im Zusammenhang ihres Lebens in einer multiethnischen/multikulturellen Gesellschaft betreffend zu erfassen und darzustellen, um die Erfahrungen und Erkenntnisse über den Kreis der Projektbeteilgten hinaus zur Diskussion zu stellen.

Eine kritische Analyse der Methoden und Abläufe im Projekt hinterfragt, wie der Ertrag einzelner Projektmodule im Zusammenhang mit der Thematik Migration bei den Jugendlichen einzuschätzen und was durch das Projekt über das Kontaktfeld im Sinne eines Zuhörens an Erkenntnissen gewonnen werden konnte. Abschließende Vorschläge zum Redesign des Projektformates der Pilotphase sollen allfälligen Interessenten an Nachfolgeprojekten die Planung erleichtern.

 

Inhaltsübersicht:

Vorbemerkung

Kapitel 1 – Intention des Projektes
Projektentwicklung und Projektziele
Begegnungserfahrung und Reflexion
Theatrale Mittel

Kapitel 2 – Projektplanung und Projektdesign
Findung der Akteure
Findung der Jugendgruppen
Zeitliche Umsetzung

Kapitel 3 – Die Projektbeteiligten
Jugendliche aus dem Jugendzentrum
Jugendliche aus dem Betrieb
Teilnehmende Erwachsene

Kapitel 4 – Exemplarische Spielverläufe
Kennen lernen
Aufeinander Bezug nehmen
Fantasie anregen
Szenisches

Kapitel 5 – Themen, die bewegen
Thema: Beziehungen, Verhältnis zu den Eltern, Freundschaftliche Beziehungen, Partnerschaft und Sexualität
Thema: Gewalt, Hierarchische Gewalterfahrungen, Gewalt zwischen Jugendlichen, Gewaltspirale
Thema: Ausbildungssituation, Zufriedenheit mit der Ausbildungssituation, Zukunftsperspektiven

Kapitel 6 – Bilanz und Ausblick
Begegnungserfahrung aus der Sicht der Jugendlichen
Begegnungserfahrung aus der Sicht der Erwachsenen
Zu Gehör bringen
Begegnung ermöglichen
Projektredesign

Literaturverzeichnis

 

Download:

"zuhören. Ein theaterpädagogisches Projekt mit Jugendlichen zur Frage des Zusammenlebens in einer Gesellschaft mit Differenz"


2003

okay. zusammen wohnen: Wohnen und Integration in Vorarlberg

Die vorliegende Studie (siehe Download) dokumentiert die Ergebnisse der Vorstudie zur Programmschiene "Wohnen und Integration" und des workshops zum Thema vom 27. März des Jahres 2003. Die Vorstudie beruht auf aktuellen Daten, Literatur, Gesprächen mit Entscheidungsträgern und Akteuren des Bereichs sowie Besichtigungen von Siedlungen von September 2002 bis März 2003. Der Workshop fand im Rahmen des Programms "Lebensräume – Lebensträume" der Bodensee Agenda 21 mit 70 TeilnehmerInnen aus allen für diesen Themenkomplex relevanten Berufsfeldern aus Vorarlberg, aber auch aus der benachbarten Schweiz und Süddeutschland statt. Den Abschluss der Studie bildet eine zusammenfassende Synthese der Ergebnisse von Vorstudie und Workshop, zusammen gefasst nach einem Phasenmodell des Planens und Wohnens.

 

Download:

okay. zusammen wohnen. Wohnen und Integration in Vorarlberg