Die Integration von Zugewanderten kontrovers diskutiert.

Aktuelle Daten zu Vorarlberg, verschiedene Sichtweisen darauf und die Entwicklung von Standpunkten. (Seminar, 19.11.2026) 

 

Dieses Seminar ist unsere nächste Veranstaltung in der

Reihe „und sie bewegt sich doch! …“.

In dieser Reihe geht es um Integrationsprozesse von Zugewanderten in Vorarlberg: um Empirie und Daten dazu sowie um die Einordnung dieser Prozesse.

 

Wann? Donnerstag, 19. November 2026, 9.00 bis 15.30 Uhr (inkl. Mittagspause)

Wo? Postgarage Arena, 6850 Dornbirn (Hintere Achmühlerstraße 1b)

 

Die Integration von Zugewanderten schreitet voran, wenn man die Prozesse realistisch bewertet, sagen die einen; es geht alles viel zu langsam, sagen andere. Dass die Dynamik der Wirtschaft und die demographische Entwicklung in so gut wie allen Ländern Europas Zuwanderung erfordern und viele davon profitieren, ist eine in der Fachwelt kaum umstrittene Position; aber werden denn auch die Folgen von Zuwanderung für die Institutionen und Strukturen der aufnehmenden Gesellschaft, etwa für Schulen, Arbeitsmarkt und Wohnungsmarkt, ausreichend mitbedacht, fragen andere. Und überhaupt: Über wie viele Generationen hinweg sollen wir bei Menschen denn von Integration sprechen angesichts der historischen Entwicklung unserer Gesellschaften, zu der Zuwanderung seit Langem dazugehört? Oder geht es in diesem Diskurs vielmehr um Fragen des Umgangs mit kultureller Differenz und Zugehörigkeit?
Einwanderung und die Aufnahme von sozial neuen Menschen führen zu gesellschaftlichen Kontroversen: in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Das Seminar vermittelt aktuelles Faktenwissen und versucht, gemeinsam mit den Teilnehmer:innen einen für unsere demokratischen Gesellschaften fruchtbaren Umgang mit diesen Kontroversen zu entwickeln.

 

Themen des Seminars

  • die demografische Struktur Vorarlbergs in Bezug auf Zuwanderung;
  • aktuelle Daten zu den Integrationsprozessen verschiedener nach Vorarlberg zugewanderter Gruppen;
  • Modelle von Integration und verschiedene Dimensionen von Integrationsprozessen: Bildung, Arbeitsmarkt, politische Beteiligung, Haltungen und Einstellungen, Kriminalität etc.;
  • verschiedene Bewertungsperspektiven auf Migration und Integration sowie Orientierungspunkte für die Entwicklung von Standpunkten.

 

Ziel

Souveränität im Umgang mit der gesellschaftlichen Kontroversität des Themas gewinnen durch Faktenwissen, das Einüben von Perspektivenwechseln und die Reflexion des eigenen Standpunktes.

 

Zielgruppen

  • Verantwortliche und Mitarbeitende für die Integrations- und Diversitätsarbeit in Institutionen und Unternehmen; 
  • Politisch Verantwortliche auf Gemeinde-, Stadt- und Landesebene;
  • alle Interessierten.

 

Referentinnen

Dr. Eva Grabherr; Caroline Manahl, PhD; Teresa Schwendinger, MA.

 

Anmeldung unter

https://form.jotform.com/262283286697371

Achtung: Beschränktes Angebot an Plätzen.

 

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