Maßnahmenpläne

Maßnahmenpläne der Österreichischen Bundesregierung für die Flüchtlingsintegration

 

50 Punkte – Plan zur Integration von Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten in Österreich

Im November 2015 erarbeiteten ExpertInnen zusammen mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres einen umfassenden Plan zur Integration der Zielgruppe. Dieser wurde am 26.01.2016 in der Sitzung des Ministerrats zustimmend zur Kenntnis genommen und gilt somit als Grundlagendokument der Bundesrepublik Österreich in diesem Bereich. Er inkludiert Maßnahmen in allen Lebensbereichen.

Der "50 Punkte – Plan zur Integration von Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten in Österreich" steht in der rechten Spalte unter "Downloads" zur Verfügung.

 

Zwischenbilanz zur Umsetzung des 50 Punkte-Plans

Der Integrationsbericht des Expertenrats für Integration 2016 liefert eine Zwischenbilanz zur Umsetzung des 50 Punkte-Plans. Sie finden Ihn unter:

https://www.bmeia.gv.at/fileadmin/user_upload/Zentrale/Integration/Integrationsbericht_2016/Integrationsbericht_2016_WEB.pdf

 

Weitere Publikationen (Studien, Berichte etc.) der Österreichischen Bundesregierung zum Thema Integration finden Sie hier:

https://www.bundeskanzleramt.gv.at/service/publikationen-aus-dem-bundeskanzleramt/publikationen-zu-integration.html

 


Leitfaden „Erfolgreiche Integration. Flüchtlinge und sonstige Schutzbedürftige“ der OECD, 2016

 

Der Leitfaden bietet eine Bestandsaufnahme der Erfahrungen, die in OECD-Ländern bei der Integration von Flüchtlingen gesammelt wurden. Er fasst diese Erfahrungen anhand von 10 Politikempfehlungen zusammen, die sich auf Beispiele für empfehlenswerte Praktiken stützen. Dieser Leitfaden korrespondiert inhaltlich mit den Maßnahmenplänen der österreichischen Bundesregierung für die Flüchtlingsintegration.

 

Inhalt des Leitfadens:

1. Humanitären Zuwanderern und Asylsuchenden mit hoher Bleibeperspektive so rasch wie möglich Aktivierungs- und Integrationsmaßnahmen anbieten

2. Den Arbeitsmarktzugang für Asylsuchende mit hoher Bleibeperspektive erleichtern

3. Beschäftigungsaussichten bei der Verteilung berücksichtigen

4. Im Ausland erworbene Qualifikationen, berufliche Erfahrungen und Kompetenzen von Flüchtlingen erfassen und beurteilen

5. Die zunehmende Heterogenität humanitärer Zuwanderer berücksichtigen und bedarfsgerechte Ansätze entwickeln

6. Psychische und physische Erkrankungen frühzeitig erkennen und geeignete Hilfen anbieten

7. Unterstützungsprogramme für unbegleitete Minderjährige entwickeln, die bei ihrer Ankunft nicht mehr im schulpflichtigen Alter sind

8. Die Zivilgesellschaft in die Integration humanitärer Zuwanderer einbeziehen

9. Gleichen Zugang zu Integrationsleistungen für humanitäre Zuwanderer im ganzen Land fördern

10. Der Tatsache Rechnung tragen, dass die Integration von sehr geringqualifizierten humanitären Zuwanderern langfristige Schulungs- und Fördermaßnahmen erfordert

 

Homepage: http://www.oecd.org/migration/erfolgreiche-integration-9789264251632-de.htm