Netzwerk mehr Sprache – Kooperationsplattform für einen Chancengerechten Zugang zu Bildung in Gemeinden

Ein Instrument zur Weiterentwicklung der Qualität der frühen Sprachentwicklung in Gemeinden

 

Der Aufbau von Netzwerken auf kommunaler und regionaler Ebene zur Förderung eines chancengerechten Zugangs zu Bildung ist in Deutschland und der Schweiz eine seit vielen Jahren verfolgte Strategie. Zentral für alle Ansätze ist eine aufeinander abgestimmte und kooperative Vorgehensweise aller für die Bildungsförderung von Kindern und Jugendlichen wichtigen und zuständigen Akteure innerhalb wie außerhalb des Bildungssystems. Das Ziel – durch diese Vorgehensweise eine deutliche Wirkungsverstärkung der Bildungsförderung aller Kinder, unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft, zu erreichen.


“okay. zusammen leben” verfolgte von 2011 bis 2021 gemeinsam mit den Gemeinden und Städten Bludenz, Dornbirn, Feldkirch, Frastanz, Hard, Lauterach, Rankweil und Wolfurt - aufbauend auf den Erfahrungen in Nenzing – im „Netzwerk mehr Sprache“ diesen Ansatz. Die Grundidee dieses Netzwerkes war dabei: Eine gute und durchgängig abgestimmte Zusammenarbeit der an der Sprachentwicklung von Kindern vor Ort beteiligten Institutionen (Elternbildung, Familienservice, Migrantenvereine, Kinderbetreuung, Spielgruppen, Kindergärten, Volksschulen, Mittelschulen, Bibliotheken ...) kann die Qualität für alle Kinder, unabhängig von ihrer Erstsprache, entscheidend erhöhen und zu einer stärkeren Wirkung der einzelnen Maßnahmen beitragen. Das Netzwerk mehr Sprache war deshalb als Gemeindeentwicklungsprozess konzipiert, der das Ziel verfolgte, alle Akteure, die in einer Gemeinde mit Kindern arbeiten bzw. zu tun haben für das gemeinsame Anliegen einer bestmöglichen frühen und die gesamte Kindheit umfassende durchgängige Sprachentwicklungsförderung zu gewinnen. In der gemeindeübergreifenden Kooperationsplattform profitierten die Gemeinden wechselseitig von ihren Erfahrungen mit guter Praxis.

Die Erfahrungen aus der Arbeit mit diesen Gemeinden und Städten sind in den „Orientierungsrahmen Sprachentwicklung“ eingeflossen, der die selbständige Weiterarbeit der Kommunen am Aufbau von sog. Präventionsketten im Bereich der sprachlichne Entwicklung unterstützen soll.

Erfolgreiche bzw. vielversprechende Projekte und Initiativen, die in den letzten Jahren in den „Netzwerk mehr Sprache“-Gemeinden entstanden sind, sind hier in Form von Steckbriefen dokumentiert.

Eine Dokumentation der Programmaktivitäten finden Sie hier.

 

Kontaktpersonen

 

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an Caroline Manahl (E-Mail: caroline.manahl@okay-line.at)

Wenn Sie Interesse an konkreten Aktivitäten in den Netzwerkgemeinden haben, melden Sie sich bitte bei der entsprechenden Koordinationsstelle in der Gemeinde:

Stadt Bludenz
Ralf Engelmann
+43-5552/63621-250
ralf.engelmann@bludenz.at

Stadt Dornbirn
Andrea Hollenstein
+43-5572/306-4120
andrea.hollenstein@dornbirn.at

Stadt Feldkirch
Heike Sprenger
+43-5522/304-1280
heike.sprenger@feldkirch.at

Martgemeinde Frastanz
Michael Seidler
+43-5522/51534-35
michael.seidler@frastanz.at

Markgemeinde Hard
Astrid Breuder
+43-5574/697-101
astrid.breuder@hard.at

Martgemeinde Lauterach
Carina Zengerle
+43-5574/6802-19
carina.zengerle@lauterach.at

Martgemeinde Rankweil
Elke Moosbrugger
+43-5522/405-102
elke.moosbrugger@rankweil.at

Markgemeinde Wolfurt
Manuela Bundschuh
+43-5574/6840-26
manuela.bundschuh@wolfurt.at