Studie zum Thema Zwangsheirat in der Schweiz

Zwangsheirat ist öfters Thema in den Medien. Über die Hintergründe und die Situation der Betroffenen ist bis anhin jedoch wenig bekannt. Dies veranlasste die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich, eine Studie in Auftrag zu geben, die Fragen nachging wie: Wann kann von Zwangsheirat gesprochen werden? Was unterscheidet sie von einer arrangierten Ehe? Welche Motive haben die Eltern, ihre Kinder in eine Zwangsehe zu drängen? Wen betrifft es überhaupt? Wie können junge Menschen beraten und unterstützt werden, wenn sie sich gegen eine Verheiratung zur Wehr setzen?

 

Die von der Fachstelle für Gleichstellung in Auftrag gegebene Studie wurde verfasst von den beiden Wissenschafterinnen Prof. Janine Dahinden und Priv.-Doz. Yvonne Riaño und erschien 2010 im SEISMO-Verlag Zürich unter dem Titel «Zwangsheirat: Hintergründe, Massnahmen, lokale und transnationale Dynamiken».

 

Yvonne Riaño, Janine Dahinden

Zwangsheirat: Hintergründe, Massnahmen, lokale und transnationale Dynamiken

2010, 164 Seiten
ISBN 978-3-03777-091-7
SFr. 28.—/Euro 18.50

 

Die Fachstelle für Gleichstellung präsentiert die aus ihrer Sicht zentralen Ergebnisse – lesefreundlich aufbereitet und ergänzt mit einem historischen Exkurs – in der Broschüre «Zwangsheirat in Zürich. Hintergründe, Beispiele, Folgerungen». Die Broschüre kann kostenlos bei der Fachstelle bestellt werden. Download unter: https://www.humanrights.ch/upload/pdf/151005_broschuere_zwangsheirat.pdf