eine Veranstaltung von okay.zusammen leben
im Rahmen der Veranstaltungsreihe “in Arbeit!”
am 8. Juni 2026 im Vorarlberg Museum in Bregenz
Politische Partizipation ist eine wichtige Voraussetzung für umfassende gesellschaftliche Teilhabe. okay.zusammen leben betont die Bedeutung politischer Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte nicht nur demokratiepolitisch, sondern nimmt sie auch als Indikator für gelingende Integrationsprozesse und die gesellschaftliche Offenheit eines Landes. Wie hat sich die politische Partizipation von Zugewanderten in Vorarlberg in den letzten Jahren entwickelt? Finden wir sie als Kandidat:innen auf den Listen von Gemeindevertretungs- und Landtagswahlen? Finden wir sie unter den gewählten Vertreterinnen und Vertretern? okay.zusammen leben beobachtet die Entwicklung seit mehreren Jahren im Rahmen eines kontinuierlichen Monitorings, aus dem bereits zwei Studien hervorgegangen sind; die jüngste wurde im Rahmen der Veranstaltung „in Arbeit: Politische Partizipation von Zugewanderten“ am 8. Juni 2026 vorgestellt.
Caroline Manahl (freischaffende Sozialwissenschafterin, BfS&gG) stellte das Update des Monitorings zur Vorarlberger Landtagswahl 2024 vor. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die politische Repräsentation und Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Die Präsentation zur Veranstaltung sowie die Publikation zum Update des Monitorings stehen zum Download zur Verfügung.
Anschließend hat Yonca Dege (Projektleitung Diversify) Einblicke in das Programm „Diversify“ der Deutschlandstiftung Integration gegeben: Dieses Programm fördert gezielt die politische Partizipation benachteiligter junger Menschen, darunter junge Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Präsentation von Yonca Dege kann hier nachgelesen werden.
Im Anschluss führte Eva Grabherr (Geschäftsführerin okay.zusammen leben) mit Eva Häfele (freischaffende Sozialwissenschafterin) ein Gespräch über die Erfahrungen, die in Vorarlberg in den vergangenen 25 Jahren bei der Förderung der politischen Repräsentation von Frauen gemacht wurden.
In einem abschließenden Austausch mit allen Referentinnen und dem Publikum wurde u. a. der Frage nachgegangen, welche Erkenntnisse sich aus diesen Erfahrungen und Beispielen für die Stärkung der politischen Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte in Vorarlberg ableiten lassen.