Tools – Erfahrungen aus der Praxis – Erste Empfehlungen
eine Veranstaltung von okay.zusammen leben
im Rahmen der Veranstaltungsreihe „in Arbeit!”
am 5. Oktober 2026 im Foyer der Kulturbühne Ambach in Götzis.
„Künstliche Intelligenz“ (KI) ist in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über sie und ihre vielfältigen (potentiellen) Einsatzmöglichkeiten berichtet wird. Thematisiert werden Möglichkeiten sowie Grenzen digitaler Tools, Fragen der Qualität und deren Sicherung, die wirkliche Effizienz solcher Tools und deren Risiken. Damit aus technologischem Fortschreiten ein Fortschritt im Humanen wie im Sinne des Gemeinwohls werden kann, brauchen wir eine reflektierte Anwendung in der Praxis und ein gemeinsames Lernen daraus.
In einer diversen Gesellschaft wie Vorarlberg begegnen viele Berufsgruppen in ihrem Arbeitsalltag Mehrsprachigkeit und damit verbundenen kommunikativen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat okay.zusammen leben zur Veranstaltung „KI-unterstützte mündliche Kommunikation in einer mehrsprachigen Gesellschaft. Tools – Erfahrungen aus der Praxis – Erste Empfehlungen“ eingeladen. Die sehr praxisorientierte Veranstaltung setzte den Fokus auf Übersetzungsapps für die mündliche Kommunikation.
Dazu wurden Dr. Anne Catherine Gieshoff und Prof. Caroline Lehr von der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) eingeladen, einen Vortrag zu halten. Beide forschen und lehren am Departement Angewandte Linguistik, welches zur Schlüsselrolle von Sprache und Kommunikation forscht und Linguistik für Berufspraxis und Gesellschaft nutzbar machen will. Das Institut für Mehrsprachige Kommunikation ist das Kompetenzzentrum der ZHAW für Mehrsprachigkeit und Sprachmittlung in Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Beratung. Seine Forschung befasst sich u. a. mit aktuellen Fragen der Mensch-Maschine-Kommunikation sowie Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft.
In ihrem Vortrag fassten Dr. Anne Catherine Gieshoff und Prof. Caroline Lehr die Erkenntnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten der letzten Jahre zusammen und lieferten so eine praxisnahe Orientierung zu den Anwendungsmöglichkeiten dieser Tools. Im Mittelpunkt standen u. a. folgende Fragen: Für welche Situationen eignen sich KI-Tools zur Unterstützung mehrsprachiger Kommunikation, und für welche nicht? Mit welchen Strategien kann die Nutzung zum Erfolg werden?
Nach dem Vortrag hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ausgewählte Tools der digilinguo Teststrecke selbst auszuprobieren und sich in moderierten Gesprächsrunden anhand von Leitfragen über ihre Erfahrungen auszutauschen. Abschließend gab es einen von Eva Grabherr (Geschäftsführerin, okay.zusammen leben) moderierten Austausch mit der Möglichkeit, Fragen an die Expertinnen zu stellen.
Ankündigung:
Die Ergebnisse der Veranstaltung werden noch genauer ausgearbeiten und in Form eines inhaltlichen Newsletter ausegendet. Dieser soll über die unterschiedlichen KI-Tools und deren Qualität sowie den Umgang mit solchen Tools sowie den damit verbundenen Unsicherheiten informieren.
Der inhaltliche Newsletter wird an die Abonnent:innen unseres Newsletters versendet und auf unser Portal hochgeladen.